Tipps rund um Treppenlifte

Treppen in Häusern oder Wohnungen stellen für ältere oder behinderte Menschen oft unüberwindliche Hindernisse dar. Durch den Einbau von Treppenliften kann in vielen Fällen ein Umzug vermieden werden. Da diese Lifte in vielen Ausführungen von zahlreichen Händlern angeboten werden, sollten Sie sich vor dem Kauf auch über mögliche Alternativen informieren und sich Zeit für Ihre Entscheidung nehmen.

  • Den richtigen Treppenlift finden. Stellen Sie Ihren Bedarf am besten zusammen mit einem Fachmann fest. Gute Ansprechpartner sind Sanitätshäuser, die umfassend über die Arten von Liften, die baulichen Voraussetzungen und Kosten informieren. Ein Preisvergleich der Treppenlifte von unterschiedlichen Firmen bietet einen ersten Überblick.
  • Welcher Lift für welche Treppe? Sitzlifte werden als gerade Treppenlifte und Kurventreppenlifte für den Innenbereich angeboten. Sie sind platzsparend und komfortabel. Für Rollstuhlfahrer eigenen sich eher Plattformlifte, da der Rollstuhl so in die obere Etage transportiert werden kann. Im Außenbereich werden meist Hub- oder Plattformlifte verwendet.
  • Treppenlifte in Mietshäusern und –wohnungen einbauen. Mieter, die einen Treppenlift benötigen, sollten mit Ihrem Vermieter wegen einer Kostenübernahme verhandeln. Fällt die Entscheidung für den Kauf eines Treppenliftes, kann der Vermieter Förderzuschüsse erhalten und wertet sein Objekt deutlich auf. Eine andere Möglichkeit ist die zeitlich begrenzte Miete eines Lifts.
  • Treppenlift gebraucht oder neu kaufen? Treppenlifte werden als Neu- und Gebrauchtprodukte sowie zur Miete angeboten. Bei geraden Treppen bietet der Gebrauchtkauf meist eine größere Ersparnis gegenüber einem neuen Treppenlift. Ein Kurventreppenlift ist sowohl beim Kauf als auch in der Miete teurer als gerade Lifte, da sie aufwendiger angepasst werden müssen.
  • Treppenlifte kurz- und mittelfristig mieten. Die Miete eines Treppenlifts wird über einen festgelegten Zeitraum hinweg – meist zwischen 24 und 36 Monaten – monatlich gezahlt. Zusätzliche Kosten entstehen durch eventuelle Mietkautionen und die Anpassung der Schienen an die Treppen, z.B. bei Kurventreppenliften.
  • Treppenlifte immer Probe sitzen. Vor dem Kauf eines Treppenlifts sollten Sie – zusammen mit einer Begleitperson – verschiedene Modelle anschauen und sich die Zeit nehmen, die Lifte in Musterhäusern auszuprobieren. Klären Sie offene Fragen direkt vor Ort und lassen sich die Treppenlifte und deren Aufbau ausführlich vorführen. Holen sie Käufermeinungen ein.
  • Preisvergleich Treppenlifte. Wenn Sie die Preise für Treppenlifte vergleichen, sollten Sie immer auf die Nebenkosen für Materialien und An- bzw. Umbau der Schienen achten. Werbeprospekte enthalten oft nur Lockangebote.
  • Fördermöglichkeiten für Treppenlifte prüfen. Ab der Pflegestufe eins werden Treppenlifte als Hilfsmittel bezuschusst. Wird die Notwendigkeit eines Treppenlifts vom Arzt bescheinigt, kann der Kauf  und Einbau auch steuerlich geltend gemacht werden.


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