Ratgeber für Behindertenlifte

Behindertenlifte werden häufig im Gesundheitswesen eingesetzt. Sie entlasten das Pflegepersonal und Ärzte beim Transport von gehbehinderten und schwer kranken Menschen in Pflegeheimen, Rehabilitationszentren und Krankenhäusern. Zu den Behindertenliften gehören im weiteren Sinn auch Plattform-, Hub- und Treppenlifte, die Rollstuhlfahrern und Senioren mehr Lebensqualität bieten.

  • Welche Behindertenlifte werden im Gesundheitswesen genutzt? In Kliniken, Pflegeheimen und Sanatorien werden unterschiedliche Arten von Hilfsmitteln genutzt. Neben dem Behindertenlift im Schwimmbad erleichtern Lifte mit Decken-Schienensystemen oder mobile, klappbare Lifte dem Pflegepersonal die Arbeit mit schwerbehinderten Menschen. Obligatorisch sind Aufzüge für Rollstühle und Krankenbetten.
  • Welche Arten von Behindertenliften für private Haushalte werden angeboten? Die Produktpalette für Behindertenlifte ist besonders im privaten Bereich sehr breit gefächert. Von Treppenliften und Aufstiegshilfen für Senioren über Rollstuhllifte im Haus und Plattformlifte für den Außenbereich bis zu Badewannenliften in unterschiedlichen Ausführungen sowie Pkw Auffahrrampen reicht das Angebot von zahlreichen deutschen Herstellern.
  • Wie teuer wird ein Behindertenlift für den privaten Nutzer? Die Behindertenlift Preise schwanken deutlich. Sie richten sich nach Art und Ausstattung des benötigten Lifts und dem Anbieter. Eventuell müssen Umbaumaßnahmen eingerechnet werden. Ein Preisvergleich vor dem Kauf ist wichtig. Der Kauf eines gebrauchten Lifts kann zwischen 10 und 30% Ersparnis bringen. Einige Behindertenlifte können auch günstig gemietet werden.
  • Welche staatlichen Zuschüsse für Behindertenlifte gibt es? Wer einen Behindertenlift zur Überwindung von Hindernissen benötigt, sollte eine Pflegestufe besitzen, damit er staatliche Zuschüsse bei der Pflegekasse beantragen kann. Diese kann einmalig eine Förderung von maximal 2.500 € sowie Zuschüsse zu Umbaumaßnahmen in der Wohnung gewähren. Förderprogramme werden oft auch von Stiftungen oder den Bundesländern aufgelegt.
  • Welche Kosten entstehen für Lifte, die als Hilfsmittel eingestuft sind? Badewannenlifte, Auffahrrampen und Rollstuhl-Ausstiegshilfen (u.a. Treppenraupen), die in den Katalogen der gesetzlichen Krankenkassen als Hilfsmittel gelistet sind, sind zuzahlungsfrei. Wichtig ist, dass der behandelnde Arzt ein Rezept ausstellt, auf dem die Notwendigkeit des Lifts als Hilfsmittel bestätigt wird. Für den Patienten wird dann nur die Rezeptgebühr fällig.


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